Hauptinhalt

Donnerstag, 18. Januar 2018
Beginn: 18:00
Ort: Club Voltaire
Literatur

LITERATUR ALS GRENZGÄNGERTUM

Den Lesenden und den Schreibenden geht es genauso: Sie bewegen sich in Grenzräumen. Zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Dichtung und Wahrheit. Naivem und Sentimentalem. Universellem und Lokalem.
Wenn sie lesend / schreibend mit der Übersetzung zu tun haben, kommen weitere Dazwischen hinzu: zwischen Original- und Zielsprache, eigenem und fremdem Schreiben, "kleinen” und "großen” Literaturen.

Ein Gespräch dazu werden im Rahmen des Workshops "Deutsch-polnischer Literaturtransfer“, 18.-19. Januar 2018, Slavisches Seminar, Philosophische Fakultät, Universität Tübingen, Anna Górecka und Andrzej Kopacki, selbst literarische Grenzgänger, führen.
Anna Górecka (geb. 1954) ist Übersetzerin aus dem Ungarischen (Tolnai, Party Nagy, Frigyes Karinthy), Autorin von zwei Romanen und Essays zur ungarischen Literatur.

Andrzej Kopacki (geb. 1959) ist Lyriker, hat mehrere Essaybände zur deutschsprachigen Literatur veröffentlicht,
übersetzt u.a Enzensberger, Grünbein, Brecht, Benjamin. Germanist an der Universität Warschau, im laufenden Wintersemester Gastprofessor an der Universität Tübingen.



Górecka und Kopacki sind Mitarbeiter der polnischen Literaturzeitschrift "Literatura na Świecie“ und Mitautoren des 2016 veröffentlichten Romans Dwoje.

Veranstalter: Slavisches Seminar, Philosophische Fakultät in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire

 

 

 

Zurück