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Freitag, 12. Mai 2017
Beginn: 20:30
Ort: Club Voltaire
Konzert

FITYAN Band

Das unscheinbare Instrument Nay, die arabische Bambusflöte, offenbart eine überraschende und beeindruckende Klangvielfalt. Mohamad Fityan lässt seine Flöte säuseln, flüstern, schreien, stottern und singen und erzählt Geschichten aus Orient und Okzident.
Virtuose Passagen wechseln mit romantischen und gefühlvollen Melodien. Für Erdung sorgt die elektrische Gitarre, die mit Effekten oder auch pur den entsprechenden Gegenpol schafft. Der holzige Klang des Kontrabass ergänzt die entstandene Mischung und breitet mit den Schlagzeug den Teppich für virtuose, komponierte Passagen. Fityans Musik entsteht aber auch im Moment und die Musiker lassen bewusst Platz für Interaktion und Improvisation.
Die Band spielt leichtfüssig mit abwechslungsreichen, komplexen Grooves und entwickelt einen luftigen Bandsound mit Rockattitude. Immer wieder ergänzt Fityan diesen Klangkosmos mit weiteren arabischen Flöten, z.B. der Kawala sowie verschiedenen Perkussionsinstrumenten. Das Programm besteht aus Eigenkompositionen der Bandmitglieder und folkloristischen Elementen. Spätestens, wenn der Syrer Fityan den bayrischen Zwiefacher singt ist klar, dass diese Band keine Grenzen kennt.

www.fityan-band.de  


Mohamad Fityan, Nay & Kawala
Der sehnsüchtige Klang der Nay in den Strassen Aleppo´s führte Mohamad zu einem Händler, der selber auf seiner Flöte spielte. Fityan kaufte das Instrument. Dann ging alles sehr schnell. Mohamad widmet sich ganz der Musik und wird schnell gefördert und anerkannt: Best Nay Player Award (2002) sowie den Best Conductor Award (2003) beim Contest of Syrian Youth Musicians. Das Studium am Konservatorium in Damaskus schliesst er 2009 ab und war bis 2013 Solist im Syrian Arabic Music Orchestra und der Syrian Jazz BigBand. Auf der Flucht aus Syrien (2014) verschlägt es Fityan nach Deutschland, wo er seitdem in der Nähe von Berlin lebt. In Europa arbeitet Mohamad nicht nur an seinem Herzensprojekt, der Fityan Band, sondern widmet sich auch diversen Engagements u.a. mit Berliner Symphoniker, Brussel Jazz Orchestra, Codarts & Royal Conservatory Big Band, Sinfonietta Essenbach und Bayerische Philharmonie. Ausserderm arbeitet er als Komponist und Studiomusiker für Film und Rundfunk.
https://en.wikipedia.org/wiki/Mohamad_Fityan

Jörg Teichert, Gitarre
Was genau der Anfang von Jörgs Musikerkarriere war, ist leider nicht bekannt. Sicher ist aber, dass er neben Gitarre und Bass auch noch Waldhorn, Trompete und auch Tuba spielt. Die Anfänge des Gitarrenspiels brachte er sich als Teenager selbst bei, bis er sich 2002 an der Musikhochschule Mannheim einschrieb. Dort studierte er nicht nur Gitarre sondern auch Komposition und ist seitdem als Tausendsassa in der Rhein-Neckar-Metropole und darüber hinaus bekannt.
Zahlreiche Bands, Engagements an Theatern und seine Tätigkeit als Musiklehrer füllen seinen Terminkalender.
www.joerg-teichert.de

Jonathan Sell, Kontrabass
Jonathan hatte früh als Kind klassischen Klavierunterricht. Eigentlich wollte er aber Rockmusik spielen und hat sich deswegen immer wieder den E-Bass von seinem Vater ausgeliehen. Als Bassist stand er bald mit Bands auf der Bühne. Der Kontrabass kam als junger Erwachsener hinzu und 2009 bis 2015 studierte er an der Musikhochschule in Mannheim bei Thomas Stabenow.
Jonathan tourt weltweit mit seinen Bands, die vornehmlich im Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident angesiedelt sind.
www.hazart-trio.de

Konrad Wiemann, Drums, Percussion
Seine Musiklaufbahn begann mit dem Konzert einer wilden senegalesischen Percussionband. Der vibrierende, swingende Groove der Trommeln und Glocken hat ihn seither nicht mehr losgelassen. Verschiedenste Projekte im Bereich Afro und Latin führten schliesslich zur Musikhochschule Mannheim, wo er 2010 abschloss. Seine Spezialität ist das Kombinieren verschiedener Percussioninstrumente mit Drumset und anderen Klangerzeugern und seine Erfahrung mit Rhythmen aus aller Welt. Konrad arbeitet in verschiedensten Bands und Projekten, für Theater und als Musiklehrer.
www.konradwiemann.de



Eintritt: 12.-, ermässigt 8.-




 

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