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Sonntag, 7. Dezember 2014
Beginn: 20:00
Ort: Club Voltaire
Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

Brasilianische Indianerlegenden

Daniel Munduruku wird in seinem Buch den Schöpfungsmythos der Munduruku vorstellen.
Lesung in deutscher und portugiesischer Sprache, deutsche Übersetzung von Thomas Kadereit

Eine Veranstaltung des Club Vo9ltaire e.v. in Zusammenarbeit mit dem Verlag Hans Schiler und der Buchhandlung Quichotte, Tübingen.

Daniel Munduruku, geboren 1964 in Belém do Pará, ist einer der wichtigsten und zugleich der im Ausland bekannteste brasilianische Schriftsteller indigener Herkunft. Er gehört der indianischen Munduruku-Nation an und ist Präsident des Instituto Indígena Brasileiro para Proprieda de Intelectual (Indigenes Brasilianisches Institut für intellektuellen Besitz), dessen Ziel der Schutz des kulturellen Erbes und der traditionellen Kenntnisse der indigenen brasilianischen Völker ist.

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Er hat Philosophie, Geschichte, Psychologie und Kulturanthropologie studiert und promovierte in Erziehungswissenschaften an der Universität von Sao Paulo. Er arbeitete mit ökonomisch benachteiligten Kindern und als Lehrer in öffentlichen und privaten Schulen. Außerdem wirkte er als Schauspieler bei Kino- und Werbefilmproduktionen mit. Munduruku ist in zahlreichen Organisationen beteiligt, die sich um Kultur und Literatur der Indigenen Brasiliens bemühen. 2010 war er an der Organisation der ersten Indigenen Buchmesse in Brasilien beteiligt.
Er hat über 40 Bücher veröffentlicht, darunter zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, sein Sachbuch "Coisas de Indio" (übersetzt "Indianerangelegenheiten") wurde mit dem Prêmio Jabuti ausgezeichnet. Er sammelt die alten Mythen der indigenen Völker und beschreibt ihr Leben.

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