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Club Voltaire -

Soziokultur zwischen Tradition und Zukunft

 

 

Als der Club Voltaire vor 40 Jahren gegründet wurde war die Idee einer soziokulturellen Einrichtung in den Anfängen. Der Club stand im Sog der Studentenbewegung 1968, die den verkrusteten Kulturbegriff verändern und erweitern wollte: Kultur sollte nicht mehr reserviert bleiben für ein kleines elitäres Publikum und vor allem: Kultur sollte auch politisch sein.

Vor diesem Hintergrund entstand das "Experiment Soziokultur": eine aufklärerische, "selbst"gemachte Kultur von unten.

Anfänglich nicht sehr im Fokus der Öffentlichkeit begann ab 1970 in der Tübinger Haaggasse ein zartes Kultur-Pflänzchen aus dem Boden ans Tageslicht zu drängen, schon bald gab es sich selbst den Namen „Club Voltaire“. Es entwickelte sich prächtig, wurde zum „Freiheitsbaum“ unter dem getanzt und gesungen wurde. Der nach dem französischen Aufklärer benannte Kulturclub fühlte sich anfangs fest verwurzelt in der Folk- und Liedermacherszene und rief ein ebenso benanntes Festival ins Leben.

Das setzte sich auch kritisch mit der eigenen Szene auseinander. Daraus wurde sehr schnell ein Themenfestival, genannt Tübinger Festival. Es beschäftigte sich mit Alternativ- und Widerstandskultur aus der ganzen Welt und beleuchtete Themen wie Frieden oder Heimat. Wegen der überregionalen Bekanntheit des Festivals wird heute oft vergessen, dass der Club Voltaire auch ein ganzjähriges Kulturprogramm in und für Tübingen präsentierte: Konzerte, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen, Workshops. Für ein paar Jahre organisierte er mit Partnern ein schnell renommiertes Tanztheaterfestival. Als einer der in Baden-Württemberg früh gegründeten Clubs aus der jugendlichen „wir machen uns jetzt unsere Kultur für uns selbst“ - Szene war der Tübinger Club Voltaire auch bald mitprägend für die schließlich so benannte „Soziokultur“.
So wurde ausgehend von dem kleinen, alten Häuschen in der Haaggasse – inzwischen weiß man, dass es 500 Jahre alt ist – die Tübinger Kulturszene in vielen Belangen geprägt oder zumindest beeinflusst. Ob das den Personen, die am 19.12.1972 in diesem Haus sich versammelten um sich eine Satzung zu geben, auch nur in Ansätzen bewusst war? Wohl kaum, trotzdem wurde auch gerade diese Lage im Zentrum der Stadt quasi zum Programm. Ob große Festivals oder kleine Clubkonzerte, Kindertheaterworkshop oder experimentelle Musik, themenbezogene Veranstaltungen oder Literatur, der Club Voltaire fühlt sich auch heute noch darin bestätigt: Nischenkultur als Alternative zum Mainstream, der kulturellen Vielfalt und kulturellen Bildung wie anspruchsvoller Unterhaltung einen Ort zu geben mitten in der Stadt ist ein elementarer Bestandteil der kulturellen Lebendigkeit derselben.
Beiträge, die in den ersten Jahren der Club-Voltaire-Geschichte noch als Provokation gegolten hatten sind heute als ein fester Bestandteil unserer Kultur anerkannt.
Kurz vor Weihnachten 1972 traf sich also die satzungsgebende Versammlung in der Haaggasse. Diesen Termin nehmen wir, die heutigen Macherinnen und Macher im Club Voltaire zum Anlass, das 40jährige Jubiläum des Kulturvereins zu feiern. Dazu wurde ein Programm gestaltet, das Verbindungsbögen schafft zwischen Früher und Heute. Exemplarisch soll hier lediglich Dorle Ferber genannt werden. „Früher“ Bandmitglied der umjubelten Folkrock-Band „Cochise“ entwickelt sie heute – ohne sich ihrer Wurzeln zu entsagen – experimentelle moderne Musik. Ausdrucksstark, individuell, progressiv und immer auch mit ihren Anfängen verbunden mag sie ein Synonym für den heutigen Club Voltaire und seiner programmatischen Aktivitäten sein.


Langjähriger Höhepunkt des Club-Voltaire-Programms war das 1975 erstmals organisierte "Tübinger Folk- und Liedermacher Festival", das sich schnell zu einem echten Themenfestival entwickelte. International anerkannte Stars traten im Rahmen dieser Großveranstaltungen u.a. auf dem Tübinger Marktplatz auf und brachten eine Weltschau in die Region, die auch bundesweit Beachtung fand. Auf dem Höhepunkt dieser Arbeit erhielt der Club 1985 den Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft für sein Programm. Ende der 80ger Jahre zwangen finanzielle Einschränkungen den Club schließlich, sein Festivalprogramm auf Eis zu legen. Kürzungen des städtischen Zuschusses über Jahre hinweg schränkten die Programmplanung in der Folgezeit stark ein. Trotz vieler Erfolge blieb es schwierig, ein nicht-kommerzielles, nicht auf Mainstream ausgerichtetes Programm zu machen. Darüberhinaus wurde der Kulturbereich im Lauf der Jahre von zahlreichen Haushaltskürzungen betroffen.


Die Konsequenzen für den Club lagen in der Rückkehr zu einem Programm, das sein Potential aus der lebendigen lokalen Szene schöpft: frei improvisierte Musikprojekte, Regionalbands, junge Künstler, Multimediale Projekte, Film- Theater- und Literaturperformances und die tradtitionellen Programmpunkte aus dem 3.-Welt-Bereich.
Der Club Voltaire bietet so eine kulturelle Plattform, die in ihrer Vielseitigkeit eine immer stärkere Dynamik entwickelt.
Ziel war und bleibt es stets, ein innovatives, lebendiges Programm zu gestalten, in dem Fragen zu Kultur und Ästhetik innerhalb ihrer gesellschaftlichen Rahmenbedingungen aufgeworfen werden.

 

Geschichte des Club Voltaire

 


März 1970
erste Aktivitäten im Haus Haaggasse 26b.

1971
Zur Durchführung eines Filmprogramms wird der Filmclub "Cinemathek am Haagtor" mit dem 1. Vorsitzenden Stefan Paul gegründet.

1972
Die Räume werden ausgebaut und am 19.12.1972 gründet sich der Club Voltaire e.V.

1973
Folkkonzerte, die grossen Anklang finden, unter anderem mit Dieter Strobel, Mike Cooper und Werner Lämmerhirt.

1974
Der Club etabliert sich als "parteiunabhängiger Kulturclub", mit Auftritten von John Pearse, Lerryn, Tommie Bayer, Uli Keuler und Thomas Felder.

1975
Das 1. Tübinger Folk- und Liedermacher Festival ist der angloamerikanischen Szene gewidmet, Zupfgeigenhansel, Martin Kolbe und "Poesie und Musik" sind zu Gast.

1976
Das 2. Festival widmet sich dem politischen Lied. Die Künstler Walter Mossmann und Lutz Görner sind zwei Bedeutende, die sich damit auseinandersetzen.

1977
10 Jahre nach der Studentenbewegung findet das 3. Festival mit "Tanz unter dem Freiheitsbaum" statt, bei dem die neue italienische Musikszene gefeiert wird.

1978
Das 4. Festival findet in Erinnerung an den ermordeten Chilenen Victor Jara statt, einem der Hoffnungsträger politischer Kulturbewegungen. Konzerte unter anderem mit Peter Finger, Thomas Felder und Sonja Kehler.

1979
Beim 5. Festival zum Thema "2. Kultur heute" ist neben den Musikern Yamashita, Maccina Macceronica, Ina Deter, Gruppo Folk und den Puhdys auch Günter Wallraff zu Gast.

1980
Das 6. Festival steht im Zeichen von Wolf Biermann. Es finden Konzerte unter anderem mit David Qualey und Schröders Roadshow statt.

1981
Beim 7. Festival wurden 30 000 DM für eine Indianeruniversität in Nicaragua gesammelt. Musiker in diesem Jahr sind u.a. Los Jaivas, Bots, Die Erste Allgemeine Verunsicherung und die Schmetterlinge.

1982
Das 8. Festival befasst sich mit der Friedensbewegung, für die sich Dollar Brand, die 3 Tornados, Väterchen Franz und Hannes Wader musikalisch stark machen.

1983
Das Afrika Festival wird ein überwältigender Erfolg und die Konzerte mit Linton Kwesi Johnson, Anne Haigis, Konstantin Wecker und Walter Mossmann zur Legende.

1984
Das 10. Festival findet für die "Weisse Rose" statt, wobei die politische Auseinandersetzung mit der neuen Rechten den Club stark fordert. Mühsam muss das Club-Schiff hinterher wieder auf Fahrt gebracht werden. Musikalisch gibt es nur einen Namen auf dem Festival, Mercedes Sosa! Alice Schwarzer sorgt thematisch für die Linie.
Im Juli geniessen 10 000 das Konzert von BAP, es ist die grösste Einzelveranstaltung des Clubs.

1985
Das 11. Festival steht ganz im Zeichen des "anderen Amerika", das sich als ein programmatischer Drahtseilakt herausstellt. Der Club erhält den Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft.
Im Jahresprogramm zu Gast: Miriam Makeba und Günter Wallraff.


1986
Mikis Theodorakis feiert beim 12. Festival einen Riesenerfolg. Highlights des Jahresprogramms sind Auftritte von Gerhard Polt und den Biermösel Blosn, Lydie Auvray und des Frankfurter Kurorchesters.

1987
Das 13. Festival ist ein Ausflug in die Welt der Postmoderne. Auf einer riesigen Bühne tritt erstmals die Peking Oper open air auf. Der Protest gegen Atomwaffentests bestimmt die politische Diskussion.
Weitere Konzert-Höhepunkte des Jahres: Klaus Lage, Willie Colon und die Mehlpriemeln.

1988
Finden erstmals die Tübinger Tanz-Theater-Tage statt, bei denen der Star der Szene -Susanne Linke- Massstäbe setzt.
Das Festival feiert die 68er Bewegung mit Gästen wie Bommie Baumann, John McLaughlin und der San Francisco Mime Troupe.
Das Literaturcafe etabliert sich mit Veranstaltungen über Walter Serner, Pasolini und die Literaten Irlands.
Im Jahresprogramm traten Joachim E. Berendt, The Klezmorin, Rossy und Eberhard Weber auf.

1989
Das 15. Festival ist dem Revolutionsjubiläum Frankreichs gewidmet und präsentiert die neue französische Musikszene, wobei der Star der zahlreichen Gäste Cheb Kader heisst.
Die Tanz-Theater-Tage blicken nach Prag, Wien und Zürich, das LTT kann den Ansturm kaum fassen.
Im Literaturcafe stehen vermehrt Eigenproduktionen auf dem Programm.
Im Rahmen des Jahresprogramms war mit Sprut erstmals eine russische Rockband zu Gast.

1990
Die Öffnung des Ostblocks bringt viele Gäste aus Polen, Ungarn, Bulgarien, Russland und Rumänien zum 16. Festival. Der unumstrittene Star der Veranstaltung ist die Pianistin Aziza Mustafa Zadé.
Die Tanz-Theater-Tage sind der französischen Avantgarde gewidmet und werden dabei eine feste Kulturadresse in Deutschland.
Das Herbstprogramm sieht mit Musik aus Simbabwe, der 5. Anglo-Irischen Folknacht sowie Literaturveranstaltungen zur Türkei und Oskar Wilde seine Höhepunkte.

1991
Die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr begann mit Auftritten von Hanns-Dieter Hüsch und Ralf Illenberger Circle.
Eine grosse Gemeinschaftsveranstaltung aller Tübinger Kulturinitiativen wendet sich gegen den Golfkrieg.
Die 4. Tanz-Theater-Tage stehen unter dem Motto "Europe meets Japan" und bilden den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe.
Beim 17. Festival sind unter anderem Mothers Finest und Willi de Ville zu Gast.
Das Herbstprogramm wird gestaltet durch Gerhard Polt und Biermösl Blosn, eine weitere Folknacht, Konzerte zu Blues und Jazz sowie eine Kabarettreihe in Zusammenarbeit mit dem Sudhaus, bei der u.a. Miki Malör zu Gast ist.

1992
Das Jahr begann mit dem vielbeachteten Symposium 'Stadt-Kultur der Stadt' mit bundesweiter Beteiligung." Die Tanz-Theater-Tage kommen nur mühsam in Schwung, dafür überzeugt das Literaturcafe umso mehr mit Tahar Ben Jelloun im Sudhaus.
Das 18. Festival kann gerade noch einmal durchgeführt werden, diesmal in Zusammenarbeit mit Jazzclub, den Französischen Filmtagen und Jazz im Prinz Karl.
Neue Akzente werden durch das Medienkunstfest und Auftritte von Richard Rogler und Dieter Hildebrand gesetzt.

1993

Dieses Jahr beginnt und endet ganz im Zeichen des Kabaretts mit Künstlern wie: Gregor Lawatsch, Georg Schramm, Reiner Kröhnert, Sigi Zimmerschied, Christof Sonntag. Die Musik steht im Zeichen der Avantgarde mit Elliot Sharp.
Charlotte von Mahlsdorf bildet den Höhepunkt des Literaturcafes im LTT.
Bei den Tanz-Theater-Tagen sind Gäste aus Köln, Berlin, New York und Paris zu Gast.
Eine Veranstaltung der besonderen Art widmet sich dem "Kunstwerk Fussball" mit Dieter Hoeness im Zentrum.

1994
Eine Kabarettreihe, 2 Folkkonzerte, Résonance und Ann Triskell eröffnen das Programm dieses Jahres.
Mit dem Reflective Theatre aus London werden völlig neue Massstäbe gesetzt.
Die Tanz-Theater-Tage finden, trotz grossem Zuschauerzuspruch, zum letzten mal statt mit dem Ensemble Ki-Yi M'Bock von der Elfenbeinküste.
Im Herbst liegt der Schwerpunkt auf der Begegnung mit Brasilien sowie dem 300. Geburtstag Voltaires - in Zusammenarbeit mit dem Institut Culturel Franco-Allemand in der Uni-Bibliothek.

1995
Das Musikprogramm im Club erlebt mit neuen Reihen wie "Noise Art" (NIET), "Grooves in the Club" und der neuen "House"-Musik einen ungeahnten Aufschwung. Experimentelles Theater und Lesungen (Peter Paul Zahl) sowie eine Filmreihe zu Kurdistan runden das Jahresprogramm ab. Höhepunkt aber ist ein mittlerweile legendärer Auftritt von Gerhard Polt und den Biermösel Blosn in der Mensa.

1996
Die Disco-Welle lässt auch den Club im Techno- und Afro-Beat-Rhythmus wackeln. Schwerpunkt der 3.Welt-Themen ist in diesem Jahr Peru mit Filmen, Vorträgen und dem Konzert von "Los Mojaras". Das Theaterprojekt "Marianne und Friederike" von Dietmute Zlomke und Carola Schwelien sowie ein Kafka-Projekt setzen weitere Höhepunkte.

1997
Das "Cine Latino" als neues Gemeinschaftsprojekt zieht die Zuschauer in Massen an. "Klaus der Geiger" setzt alte Traditionen fort und das Kino widmet sich den Science-Fiction-Klassikern. Literatur, Musik und Theater stehen im Zeichen des Kulturaustausches mit Dresden: unvergessen der "HO-Mann".

1998
Das Projekt des Jahres ist der Versuch mit Club-Konzerten Rockgrössen einmal hautnah zu erleben. Mit der "music-factory" zusammen wird der Club von den Zuschauermassen förmlich überrollt: Niki Sudden sollen 120 Besucher erlebt haben. Das war zuviel und im Herbst muss das Projekt gestoppt werden. "Verrückt nach Licht" heisst das grösste Konzert mit Grupo Sal und Dorothee Sölle in der Stiftskirche.

1999
Im Club sind die Kleinkunst (Rolf Linnemann) und ein grosser Mexiko-Schwerpunkt neben dem laufenden Programm präsent. Künstlerische Höhepunkte: das "Camp-Festival" des Niet im Sudhaus und die neuen Jazz- und Klassiktage (Trio con Brio). Die Zusammenarbeit mit Grupo Sal bringt ein weiteres Stiftskirchenkonzert zustande.

2001

Im April gründet sich die Programmreihe "Club Zátopek" und verwüstet seitdem immer dienstags die Hirne der geneigten Gäste.

2002

Die erste Tübinger Wassermusik auf dem Neckar

 

 

2005
Es tut sich was rund um die Heimat des Clubs. Das Gebäude in dem der Club seit seinen Anfängen residiert, die Haaggasse 26b, wird durch den Verein Haaggasse 26b e.V. gekauft. Ermöglicht wird dies durch eine Bürgschaft der Stadt mit der der nötige Kredit abgesichert wird. Schon die Bauaufnahme für die anstehende Renovierung ergibt ein bemerkenswertes Ergebnis: Das Heim des Clubs ist ein spätmittelalterliches Wohnhaus, dessen älteste Bausubstanz aus dem Jahre 1494 stammt.

2006
Die Bauarbeiten beginnen im April. Als erstes wird das Gebäude im ersten Stock entkernt. Diverse Lagen Fußböden und Zwischenwände müssen entfernt werden. Der Betrieb im Erdgeschoss geht weiter. Oben treten die Schäden zu Tage die durch die Vernachlässigung des Gebäudes durch die alten Besitzer über die Jahre entstanden sind. Viel Holz ist durch Wasser angegriffen. Das Dach ist seit Jahren undicht und muss komplett saniert werden.

2007
Das Dach wird ab- und wieder neu eingedeckt. Zwischendrin wird das Fachwerk erneuert und an den nicht zu rettenden Stellen ersetzt, außerdem wird schon mal der erste Stock ökologisch gedämmt. Der Club-Betrieb geht vorerst weiter, aber 2007 ist das Jahr der großen Veränderungen. Während als substanzerhaltende Maßnahmen die Aussenwände und die Front rundauf erneuert und gedämmt werden, wird im Veranstaltungsraum die Raumaufteilung verändert, die Elektrik neu gemacht, der Brandschutz erneuert und der Notausgang verlegt. Von Juni bis Oktober ruht der Betrieb des Club in der Haaggasse, um danach im neuen Look wieder an Fahrt aufzunehmen.

2008
Trotz engen finanziellen und personellen Rahmen-bedingungen ergab sich auch 2008 ein ansehnliches Programm. Neben der Beteiligung an den Tübinger Events "Kulturnacht", dem "Cine Latino" und den "Jazz & Klassik Tagen" schärft der Club sein eigenes Profil. Im Mai mit dem nun schon zum dritten Mal stattfindenden "Tübinger Underground Unplugged", im Juli mit der von Club und Kulturamt ausgerichteten "Tübinger Wassermusik", von April bis Juli mit der Veranstaltungsreihe "Spuren kultureller Vielfalt" - ein Beitrag zum Integrationsdiskurs in D - , mit den nun öfters stattfindenden Konzerten und natürlich der all-dienstäglichen Programmreihe Zátopek.