"Strecken in der Kälte"

In Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire und dem Kulturamt der Universitätsstadt Tübingen entstand "Strecken in der Kälte".
Vom 21.01. - 20.02.2000 zu sehen in der Kulturhalle Tübingen, Nonnengasse 19.

Dietmute Zlomke präsentierte ihre Atemgesänge in der Ausstellung Gabi Engelfrieds. Ein Zusammentreffen von TextRaumTheater und Holzschnitt.

Die Atemgesänge I-V

  • I Woodengravement - Mary Shelleys Frankenstein - an der Tafel mit Fussbad
  • II Holzschnitt - 1961. Mauerkörper. Mutterbau. - im Speisepelz
  • III Legno di Stampa - Kastrat und Kurtisane - Lichtgedecke
  • IV Xylographie - Haltung-Entwurf Kreuz Jo-Prometheus - Tee oder Suppe
  • V Grabada en medera - Linien des Holzes - letztes Mahl

"Hier kriegt meine Kunst zu fressen"

Als Gastspiel im Club Voltaire im Juli 1999 für ein Seminar des Kunsthistorischen Instituts der Universität Tübingen.
Text-Räume zu Max Beckmann gespielt von Dietmute Zlomke.

Auf der Bühne des abgedunkelten Raums stehen unterschiedlich große, leere Leinwände versetzt hintereinander. Von hohen Stangen herab hängen eine Glühbirne, die ein Lesepult erhellt, und die Fernbedienung eines Diaprojektors. Aus dem Off ertönt eine Stimme. Zlomke tritt auf und lässt das erste Dia aufscheinen. In diesem Moment wird die Bühne zum Atelier. Zlomke wird zu Beckmann, zitiert aus seinen Tagebüchern, führt durch seine Biographie. Sie setzt Akzente mit schrägen Akkordeonklängen, wilden Tambourinschlägen oder nüchternem Vortrag am Pult.

Die Zeit ist ein Erfindung des Menschen. Der Raum ist der Palast der Götter.

Morgensterns Welt     CineLatino     TheaterPerformance    KulturKlassikTage     Camp99     NIET