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NIET 25./26.November 2000
Das New Improviser Ensemble Tübingen, kurz NIET, traf sich am 25. und 26.November wieder zum Werkstattkonzert im Club Voltaire. Am Samstag steuerte Stefan Schessl aus München rhythmische Akkordeonklänge bei und am Sonntag präsentierten sich der New Yorker Musiker Lou Grassi am Schlagwerk, der Dresdner Günther Heinz an der Posaune und Emanuela de Luca aus Tübingen am Plattenteller zusammen mit dem NIET-Ensemble. Jörg Kallinich warf Dias zur Musik an die Wand.
Die Plattform für moderne Improvisationskünstler aus Tübingen hat sich mittlerweile zu einer festen Grösse entwickelt. Seit 1995 trifft sich die "Band ohne festen Probetermin" meist monatlich mit wechselnden Gästen im Club zu spannenden live-Sessions. Der Organisator der Werkstattbühne, Gitarrist Thomas Maos, erklärt den Reiz des freien Zusammenspiels ganz einfach: "Das Scheitern und das Gelingen sind inbegriffen." |
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Thomas Mauch, Redakteur beim Tagblatt, beobachtet die Formation schon lange. Sein Artikel vom 28.November 2000 vermittelt eine gute Vorstellung von der besonderen Stimmung der NIET-Konzerte: "Manchmal hört man auch hier Vertraulichkeiten. Kann schon mal sein, dass sich eine Blues-Phase an die Musik schmiegt, um dann gleich wieder zwischen den Saiten zerschmirgelt zu werden. Oder es klingt kurz nach einer Jazz-Jamsession. Ein Spiel mit den Stilen bei der Arbeit mit den Klängen. Geräusche zählen zum Grundvokabular. Das NIET: In dieser Verpackung ist vieles möglich."
Ein gutes Netzwerk hat Thomas Maos aufgebaut. Dem ist es zu verdanken, daß immer wieder hochkarätige Musiker mit dem Ensemble auftreten. Zukünftig wollen die NIET-Musiker öfter auch ausserhalb von Tübingen ihre Werkstattbühne aufbauen. |
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