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Das Motto des CineLatino im Mai 2000 war "Augenblicke - 500 Jahre Geschichte und Bilder aus Brasilien". Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilme beleuchteten die unterschiedlichen Aspekte von Geschichte und Kultur dieses lateinamerikanischen Landes. Für die Programmauswahl und künstlerische Leitung war Paulo Roberto de Carvalho verantwortlich.
Das Festival präsentierte eine in Europa einzigartige Bandbreite junger innovativer Filmemacher bis hin zu international anerkannten Regisseuren.
Der besondere Reiz dieses Events bestand für viele sicherlich im Dialog zwischen Filmschaffenden, Journalisten und Publikum. Persönlich anwesend waren: Victor Gaviria aus Kolumbien, Carlos Bernal und Jean Claude Bernadet aus Brasilien, Juan Carlos Rúlfo aus Mexiko und Gustavo Yánez aus Ekuador.
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Das CineLatino fand im Kino Arsenal in Tübingen bereits zum 7. Mal statt. Durch das Mitwirken des Kommunalen Kinos in Stuttgart seit 1999 und des Deutschen Filmmuseums Frankfurt/Main in diesem Jahr hat das Festival mittlerweile an Bedeutung gewonnen und ein grosses Publikum erreicht.
Die AG Cine Latino zeigte ausserdem am 27.September direkt im Club Voltaire den Film "Yawar Mallku" (Das Blut des Condors) von Jorge Sanjinés, des derzeit wichtigsten bolivianischen Regisseurs. Jorge Sanjinés gastierte im September in Tübingen, Stuttgart und Freiburg um seinen letzten Streifen "Para recibir el canto de los pájaros" (Das Lied der Vögel) von 1995 vorzustellen. |
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