Jeden Dienstag!!! er läuftundläuftundläuftundläuftundläuftundläuftundläuftjedendienstag:
Club Zátopek
                                               www.immerdienstags.de
 
 
     
         
  Mai 08 Donnerstag,
8.5.08,
21.00 Uhr

Zbikbeat „Free Form Tracking“, feat.: Rettnoise
Minimal Tech-Jazz vs. Videoloops oder Video vs. Sounds ist das Motto des FFT-Abends

Zbikbeat lädt den international renommierten Videokünstler Rettnoise ein.
Zusammen mit dem FFT-Kollektiv wird Musik zu Film und Film zu Musik.

harald rettich aka rettnoise
noise & visuals kuenstler aus süddeutschland
live performances, video clips, installationen

Seine Videoclips liefen bereits auf zahlreichen Film/Video - Festivals weltweit und wurden in verschiedenen Galerien in Sevilla und London gezeigt. Live Performances
u.a. bei der „Lux2006 –Sevilla“ (Internationales Festival für VJs und elektronische Musik), WIM Zuerich, Kunstverein Friedrichshafen, transmediale 2008 Berlin...
In seinen Video & Sound Live Performances in Museen, Galerien und Clubs verwendet rettnoise ausschließlich selbst erstelltes Filmmaterial, sogenannte Videoloops, die durch ihn gestaltet und live gemixt im Rahmen des Arrangements zur visuellen Interpretation der Musik verschmelzen. Seine Aufmerksamkeit und Energie richtet sich auf innovative Projekte, die in erster Linie durch den improvisatorischen Umgang mit der Interaktion von Bild- und Ton bestimmt sind.


www.freeformtracking.de
www.rettnoise.org

 
 
         
  9.April bis
11.Juli 2008

 

"SPUREN KULTURELLER VIELFALT"
zusammen mit dem Sudhaus plant der Club Voltaire eine Veranstaltungs-reihe rund um die Themenbereiche Integration und Kulturelle Vielfalt. Vorträge, Filme, Lesungen und Konzerte erstellen einen Situationsbericht.
 

Mittwoch, 9.4.08, 20.00 Uhr, Sudhaus; ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG
Die Selbstverständlichkeit der Einwanderungsgesellschaft und die Unmöglich­keit der Leitkultur.

Eine verordnete Leitkultur ist ein Korsett, das eine Gesellschaft zur Krise führt. Etwas anderes als die im Grundgesetz und der auf ihr aufbauenden Rechtsordnung kann nicht als verpflichtend für alle erklärt werden. Auch diese Ordnung muss immer wieder fortgeschrieben und neu interpretiert werden, und dabei wirken alle mit, die auf dem Territorium der Bundesrepublik leben. Zur Anerkennung der Einwanderungsgesellschaft gibt es keine wirkliche Alternative. Sie ist auch nicht neu. Nicht nur Spuren kultureller Vielfalt, sondern vielfache Belege dafür finden sich in der heutigen Lebenswelt.
Vortrag mit anschliessender Diskussion von Dr.Dieter Kramer, ao. Prof. Universität Wien, u.A. bis 2005 Oberkustos Museum der Weltkulturen

 Freitag, 11.4.08, 20.30 Uhr, Club Voltaire
WOLONTARIUSCHKI – freiwillig in Polen.

Wer geht denn schon freiwillig ein Jahr nach Polen?! Noch dazu um in einem Heim mit mehrfach schwerstbehinderten Kindern zu arbeiten?!
Zwei junge Frauen, die in Warschau einen Freiwilligendienst absolviert haben, schildern in ihren Texten ihre Erlebnisse und Eindrücke. Nicole Kanter (Wien) arbeitete im Jahr 2000 am Rande der polnischen Hauptstadt in einem Heim für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie war die erste Freiwillige, die in dieses Projekt entsendet wurde. Vier Jahre später traf Lisa Möller (Tübingen) in Warschau ein um in demselben Heim ihren Freiwilligendienst zu beginnen. Die beiden lernten sich ken­nen und bald wurde die Idee geboren über ihre Erfahrungen zu schreiben. Jetzt ist durch Förderung der Europäischen Union ein kleines Büchlein daraus geworden.
Musik: Ania Wiejak (Theater Gardzienice), zur Zeit Erasmusstudentin in Tübingen

 Freitag, 18.4.08, 21.00 Uhr, Club Voltaire
Mágica Fe

Mágica Fe spielt eine völlig neuartige Fusion der traditionellen Musikstile, Afro-Peru und Samba mit modernen Stilelementen wieTrip Hop und Drum&Bass.
Débora Vilchez, Stimme, Cajón - Fabian Wendt, E-Bass, Akustik Gitarre, Loops
Christoph Scherer, Schlagzeug, Cajón, Perkussion - Nazim Sabuncuoglu, E-Gitarre, Klassische Gitarre

In Zusammenarbeit mit dem Cine Latino 2008

 Freitag, 25.4.08, 20.00 Uhr, Club Voltaire
"Zwischen Integration, Assimilation und Parallelgesellschaften. Erfahrungen aus Frankfurt am Main".

Vortrag mit anschliessender Diskussion von Dr.Akli Kebaili, Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt Es gibt kaum eine Stadt in Deutschland, die so stark von der Migration geprägt ist, wie Frankfurt am Main.
1) "Wir haben Arbeiter geholt, es kamen Menschen" (Max Frisch).
2) "Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber des Intoleranten (W. Busch)
Akli Kebaili verteidigt das Recht auf Rechte!

 Samstag, 26.4.08, 21.00 Uhr, Sudhaus
„DISSIDENTEN – The Tangier Sessions“
„Die Welt“ war bereits das musikalische Thema der Dissidenten, lange bevor solche Ideen modisch wurden. Der in den frühen 80er Jahren entstehende Bedriff „Worldmusic“ verbindet sich weltweit mit dem Namen der Berliner Gruppe. Vor zwei Jahren kehrten die Dissidenten zurück in ihre Wahlheimet Tanger, wo zusammen mit der marokkanischen Kultband „Jil Jilala“ das neue Album „The Tangier Sessions“ entstand.
in Zusammenarbeit mit dem SWR

 Montag, 28.4.08, 20.15 Uhr, dai
„Das Eigene bewahren. Emigrantenmusik in den USA zwischen Anpassung und Abgrenzung“

Emigration ist eine Grunderfahrung der Moderne. 60 Millionen Menschen verließen Europa zwischen 1800 und dem 1. Weltkrieg. Irland, Deutschland, Polen, Italien und die Schweiz waren die Länder mit der höchsten Auswandererquote. Kamen die eth­nischen Musikanten anfangs noch aus dem Milieu der Auswanderer, so entstand nach dem 1. Weltkrieg eine rege Emigranten-Musikindustrie, als Volksmusikgruppen aus Europa lange Tourneen durch die Auswandererkolonie in der Neuen Welt unter­nahmen. Ihre Auftritte waren deshalb so erfolgreich, weil sie die Sehnsuchtsgefühle nach der alten Heimat geschickt zu bedienen wussten.
Der Vortrag wird mit raren Schellackaufnahmen und historischem Bildmaterial illust­riert.
Christoph Wagner, Musikjournalist, ist Herausgeber von zahlreichen CD-Anthologien zu verschiedensten Volksmusiktraditionen der USA (Hillbilly, Cajun, Zydeco, Polka, Yodelling).
in Zusammenarbeit mit dem dai

 Dienstag, 6.5.08, 20.00 Uhr, Sudhaus
Kulturpolitik mit Nebenwirkungen: Städtepartnerschaften und kulturelle Viel­falt.

Städtepartnerschaften werden oft kritisiert: So heißt es, dass sie lediglich der politischen Selbstdarstellung der Städte dienten, bloß einen organisierten Austausch zwischen Funktionären förderten und auch nur eine lokale Schönwetter-Kultur vermittelten. Damit aber werde verunmöglicht, was eigentlich durch die Städtepartner-schaften angestrebt werde: der Kontakt zu fremden Lebenswelten, das Verstehen unbekannter Kulturen, der interkulturelle Austausch. Im Vortrag (und hoffentlich auch in der Diskussion) soll es aber neben der Kritik auch um die erwarteten und zufälligen, jedenfalls aber positiven Nebenwirkungen von Städtepartnerschaften gehen.
Vortrag und Diskussion von Prof.Dr.Reinhard Johler
Blick auf eine Partnerschaft mit einer afrikanischen Stadt mit dem Tübinger
OB Boris Palmer, afrikanische Gäste
musikalische Umrahmung mit der Gruppe „BoBoBo“ aus Ghana

 Fr./Sa. 9./10.5.08, 20.00 Uhr, Sudhaus
„Märchenhaftes Couscous – Tafelrunde im Sudhaus“
mit Charles Aceval und ErzählerInnen aus Algerien, Polen, Irland, Palästina und anderen Ländern
Naceur Charles Aceval ist ein authentischer Märchenerzähler aus dem Maghreb, den algerischen Hochplateaus, wo Wüste und Steppe aufeinander treffen, wo die Wege der Nomaden und der Sesshaften sich noch immer reuzen und wo der ewige Wüstenwind die Stimme des Erzählers mit den Düften seiner Küche vermischt. An diesem Abend wird sich die orientalische Ess- und Erzählkultur um Geschichten aus ganz unterschiedlichen Ländern erweitern.

 Freitag, 16.5.08, 18.00 Uhr, Sudhaus
„Kulturen der Arbeit“

Für Menschen mit Migrationshintergrund wird der Zugang zu Beschäftigung und Arbeit als erster wichtiger Schritt im Hinblick auf gesellschaftliche Integration erachtet. Arbeit ist dabei entscheidend für soziale Teilhabe und ermöglicht Partizipation in vielen verschiedenen Bereichen. Für die deutschen Verhältnisse darf ganz allgemein gesprochen, eine starke Orientierung an Lohnarbeit konstatiert werden. Teil des „offiziellen“ Arbeitsmarktes zu sein sichert folglich – weit über die Sicherung des Lebensunterhaltes hinaus – in einem umfangreichen Sinne die Teilhabe am gesell­schaftlichen Leben und gehört zum guten Ton. Nicht am Arbeitsleben zu partizipieren heißt demnach auch „unethisch“ zu handeln. Dies führt zu einer besonderen Belastungssituation für arbeitslose Menschen in Deutschland.
Angesichts dieser Problemlage gilt es, Strategien zu entwickeln, die die Benachteiligungen im Zugang zum Arbeitsmarkt aufheben. Im Rahmen von zwei Europäischen Projekten führte die Neue Arbeit gemeinsam mit lokalen Partnern, Projekte zur besseren Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt durch.
Bericht und Diskussion über Bedeutung und Methoden zu Integration in der Arbeits­welt von und mit Neue Arbeit Zollern-Achalm e.V.

 Sonntag, 1.6.08, 20.00 Uhr, Sudhaus
Fremde Haut
von Angelina Maccarone
BRD/A 2005, 35mm, 97min, Deutsch/Farsi m. dtsch. Ut, Dolby Digital, 1:1,85, Farbe
Politisches Drama, bewegende Liebesgeschichte und ungeschminkte deutsche Wirklichkeit. In "Fremde Haut" erzählt Angelina Maccarone mit großer Genauigkeit von Entwurzelung und Sehnsucht nach Identität, von unmöglicher Liebe in Zeiten von Exil und Verfolgung, vom unbeugsamen Willen einer Frau, ihren Platz im Leben zu finden, anzukommen - in einem anderen Land, einer anderen Kultur, einer neuen Liebe. Sie ist eine Kämpferin und will leben, nicht nur überleben. "Fremde Haut" beeindruckt mit Jasmin Tabatabais großer schauspielerischer Leistung, geht in sei­ner radikalen Intensität unter die Haut und schmerzt durch eine seltene Wahrhaftigkeit.

In Zusammenarbeit mit dem FrauenFluchtNetz

 Donnerstag, 19.6 08, 20.00 Uhr, Club Voltaire
„Blinde Passagiere, Schwarzfahrer & Kanaken“ - Kurzfilme statt Leitkultur!

vorgestellt von Bernd Wolpert vom Ev.Zentrum für Entwicklungsbezogenen Film (EZEF), Stuttgart
Gute Kurzfilme leben von originellen Ideen, visuellen Überraschungen und auch provokativen Anstößen. Zum Zusammen- oder Gegeneinander- oder Nebeneinander­herleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen gibt es eine Fülle hervorragender Kurzfilme. Wie durch Zuschreibungen – meist von der Mehrheitskultur – „die Anderen und Fremden“ gesehen werden und was dies bei jenen auslöst, an Verständnislosigkeit, Wut oder auch Widerstand, all dies wird – mal witzig, mal provokativ, aber nie langweilig – mit verschiedenen Kurzfilmen vor Augen geführt! Ein ebenso unterhaltsamer wie lehrreicher Abend für Fremde und Eingeborene!

 Dienstag, 1.7. 08, 20.30 Uhr, Club Voltaire
show & tell (6): my private migration background
im Rahmen des Programms vom Club Zátopek
Wanderst du gerne? Hast du eine Großmutter aus Hirrlingen? Hast du Enkel im Kongo? Bist du Kind eines Bayern und einer Schwäbin? Fühlst du dich daheim oder musst du zurück nach Eckernförde?
Erzähl uns mehr von deinem Migrationshintergrund und ein Getränk deiner Wahl ist dir sicher.

Dienstag, 8.7. 08, 20.30 Uhr, Club Voltaire
Welcome to barbaria!
im Rahmen des Programms vom Club Zátopek
Abschotten, Ausgrenzen, Abschieben: die deutsch-europäische Migrationspolitik.
Ertrinkende Menschen an den Grenzen Europas, Jahre dauernder Entmündigung und umfassender Entrechtung von Flüchtlingen im Innern. Woher kommt und wohin bewegt sich die deutsch-europäischen Migrationspolitik?
Ein multimedialer Abend von und mit Zátopek, der Gruppe aus dem Schatten und dem Bündnis gegen Abschiebehaft.
 

Freitag, 11.7.08, 19.00 Uhr, Sudhaus, SCHLUßVERANSTALTUNG
"Keine Integration ohne Heimat - Keine Heimat ohne Integration".

„Die Wurzel der Geschichte ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat" (E.Bloch)
„Zu Hause ist da, wo Alles wie in der Heimat ist“ (ein Kabarettist)
Wo findet Integration ihr „Zu Hause“, nur in der „einen“ oder nur in des „anderen“ Heimat? Finden Philosophie und Alltag irgendwann eine Lösung, eine „in Demokratie begründete Heimat“?
Podiumsdiskussion mit Dr.Athanassios Marvakis (Thessaloniki) und Dr.Havva Engin, M.A. (Karlsruhe), weitere TeilnehmerInnen sind eingeladen
 ab ca. 21.00 Uhr, Sudhaus, Biergarten
Konzert mit APO TA PERIX
Nikos, Vassilis, Kostas, Nikos (Bousouki, Baglamas, Gitarre, Bass, Gesang)
Griechenland hat ein breites Spektrum von Musikrichtungen. Die noch heute sehr lebendige traditionelle Volksmusik hat in jeder Region ihr eigenes musikalische Idiom mit besonderen rhythmischen Strukturen und melodischen Linien. Dazu kommt eine entsprechend große Anzahl von ebenfalls regional geprägten Volkstänzen. Im letzten Jahrhundert des letzten Milleniums ist in den Städten ein neuer Musikstil entstanden, der unter dem Namen Rembetiko bekannt geworden ist. Rembetiko ist eine musikalische und emotionale Auseinandersetzung mit den Lebenssituationen in den modernen Städten.

KENT MASALI
, Elektro-Lyrik aus 1001 Nacht
Kent Masali - Wenn Märchen aus 1001 Nacht mit der Urbanität des 21. Jahrhunderts eine Liaison eingehen, dann entsteht ein Sound, wie ihn das Tübinger Quartett ent­wickelt hat. Frontfrau von Kent Masali ist die Türkin Ninel Cam. Mit ihrer charismatischen Stimme, interpretiert sie sowohl eigenes Material wie auch traditionelles Liedgut der Türkei und Arabiens. In einer spannenden elektro-akustischen Synthese berührt der Orient den Okzident.
Ninel Cam – Gesang / Thomas Maos - akustische, elektrische Gitarre
Maiki Mai – Oud / Jörg Bielfeldt - Cajon, Elektronik, loops

 

 
  Juni 2008

Samstag,
6.6.08

ab 21.00 Uhr

 Zweite Tübinger Kulturnacht
"Spätschicht"
nähere Informationen beim Kulturnetz unter www.kulturnetz-tuebingen.de

The YOSO Project
The Yoso Project bewegt sich im Bereich des experimentellen Jazz-Rock - mit viel Raum für Improvisation. Elektronische Grooves haben ebenso Platz wie talking-drums und Tablas. Das Projekt entstand aus der Band Yoso im Sommer 2006. The Yoso Project trifft in unterschiedlicher Besetzung zusammen, um gemeinsam Töne zu produzieren.

The Yoso Project besteht an diesem Abend aus:
Brian Diffey, drums / Jürgen Kost, percussions
Tomi Leuthner, bass /  Ulrike Schneck, keyboards, vocals
Nikolai Krusenstiern, guitar / Felix Schühle, sax
 

 
         
Juli 07 Fr, 25.7.08
ab 21.00 Uhr
 
Tübinger Wassermusik

2008  mit der Tübinger Gruppe
Tango Komplott
vor der Landspitze beim Casino
Einstieg in die Stocherkähne ab 20.00 Uhr Herrmann-Kurz-Strasse