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Tübinger Wassermusik

Die Tübinger Wassermusik findet dieses Jahr zum zehnten Male statt, der „Konzertsaal“ ist der Neckar, Ränge und Logen gibt es keine, stattdessen darf sich das Publikum in Stocherkähnen sanft von den Neckarwellen schaukeln lassen. Die Orchesterbühne befindet sich direkt auf der Landspitze beim Casino in der Wöhrdstraße, das Publikum steigt gegenüber in der Hermann-Kurz-Straße in die Kähne. Leichtes Wellengeplätscher, Bootsgeräusche und die ganz spezielle Atmosphäre des abendlichen Neckars – der Ort ist folglich wichtiger Teil des Programms.

Entstanden ist die Tübinger Wassermusik also aus der Reihe „frei!klang“ des Club Voltaire, die debütierte übrigens mit einer Klang-Raum-Performance im Fußgängertunnel unter dem Schloßberg in 2001. Die Tübinger Wassermusik wurde in den Jahren danach von folgenden Ensembles gestaltet:

2002 Musica Varia Ensemble

2003 Musica Varia Ensemble

2004 Ensemble Artisfact

2005 Sinfonietta Tübingen

2006 Ensemble Artisfact

2007 Ensemble Divertissement

2008 Tango Komplott

2009 Hot Club Harmonists

2010 Uwaga!

 

 

Das Programm der Tübinger Wassermusik bewegte sich in den ersten Jahren dicht im Spektrum kammermusikalischer, leichter Klassik. Dann tasteten wir uns in etwas andere Gefilde vor – konzertanter Tango, Swing und Jazz – ohne die ursprüngliche Assoziation „schwebende Streicherklänge über den Wellen“ je zu verlassen.

 

Veranstaltet wird die Tübinger Wassermusik in ebenfalls schon traditioneller Zusammenarbeit vom Club Voltaire und der Stadt Tübingen. Als Ausweichquartier bei extrem schlechten Wetter steht wieder die Stiftskirche am Holzmarkt zur Verfügung, so daß die Veranstaltung auf jeden Fall stattfinden kann.

 

 

 

Tübinger Wassermusik 2011

Diesmal werden Sie das “Saravati – Quartett” erleben, benannt nach einer indischen Göttin, Erfinderin der Tonleiter. Das Quartett spielt in der Besetzung Franziska Kuhlmann (Violine), Julia Bieringer (Violine), Sebastian Steinhilber (Viola) und Matthias Hermann (Violoncello).

Das Saravati – Quartett gestaltet ein Programm, das sich wieder eher in Richtung der Anfänge der Tübinger Wassermusik orientiert: das Streichquartett in e-Moll Opus 44/2 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, außerdem Werke von Johann Strauß, Joseph Haydn oder A. Borodin und Fritz Kreisler.